WiSe 2009/10

Leben – Geschichte und Metaphysik eines schillernden Begriffs

Das im Moment erlebte „Leben“ ist nicht identisch mit dem erzählbaren oder erzählten „Leben“ einer Geschichte oder Biographie. Schon dieser innere Riss ist dem Lebensbegriff eigentümlich und schwer zu denken. Noch schwerer ist es, das sterbliche, also biologisch endliche „Leben“ des individuellen Körpers auf das im Prinzip unendliche Leben überindividueller biologischer Einheiten zu beziehen – […]

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Statistik I für Human- und Sozialwissenschaftler

Die Vorlesung Statistik I für Human- und Sozialwissenschaftler gehört zum Pflichtprogramm des ersten Semesters in den Studiengängen Psychologie und Pädagogik an der TU Darmstadt. Sie stimmt inhaltlich weitgehend mit der dieses Semester vom gleichen Dozenten abgehaltenen Vorlesung Mathematik und Statistik für Biologen überein. In ihr wird eine Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie und die Statistik gegeben,

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Einführung in die Optimierung (Optimierung I)

Diese Vorlesung dient als Einführung in die mathematische Optimierung. Als Schwerpunkte werden Themen behandelt wie die Optimalitäts- und Dualitätstheorie der Linearen Optimierung, Grundlagen der Polyedertheorie, Theorie konvexer Funktionen sowie grundlegende Kenntnis numerischer Lösungsverfahren für lineare (Simplex- und Ellipsoidmethode) und quadratische Optimierungsprobleme (Gradientenverfahren). Ein weiterer besondere Fokus liegt in der Modellierung und Lösung von Optimierungsproblemen aus

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Wahrscheinlichkeitstheorie

Die Vorlesung richtet sich an Studierende des Faches Mathematik. Sie gibt eine maßtheoretisch fundierte Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie. Vorkenntnisse beim Verständnis von Wahrscheinlichkeiten (wie sie im vergangenen Semester in der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ vermittelt wurden) sind zum Verständnis nützlich. Die benötigten Grundlagen aus der Maß- und Integrationstheorie werden in der Vorlesung noch einmal

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Friedrich Nietzsche und die Philosophie des 19. Jahrhunderts

In vielen neueren Philosophiegeschichten erscheint Nietzsche als ein Umkehrpunkt, als etwas unerhört Neues. Mit dem von ihm verkündeten „Tod Gottes“ verbinde sich eine Moral-, Religions- und Metaphysikkritik, die in ihrer Radikalität die „gottlose Moderne“ oder den Triumph des „instrumentellen Denkens“ widerspiegelt. Man zieht eine Linie von Kant zu Hegel zu Schopenhauer zu Nietzsche – und

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Post-Quantum Cryptography

Die Vorlesung „Post-Quantum Cryptography“ beschäftigt sich mit der Sicherheit heutiger kryptographischer Systeme unter Berücksichtigung der Fähigkeiten von Quantencomputern. Dabei werden neben den Fähigkeiten und Grenzen von Quantencomputern verschiedene kryptographische Verfahren aus den Bereichen Hash-, Gitter- und Code-basierte Kryptographie, als auch dem Feld der multivariaten Kryptographie vorgestellt. Weitere Lernziele sind inbesondere die Kenntnis über Techniken der

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Sozialmaschinen. Zur Philosophie der informellen Technisierung

Wir sind es gewohnt, die Begriffe „Technik“ und „Technologie“ mit dinghaften Apparaturen und Geräten zu verbinden. So sprechen wir dort von Technik, wo Maschinen, mechanische Verfahren, automatisierte Abläufe, auslösbare Funktionen, Manipulationen oder Herstellungsprozesse unser Verhältnis zur Welt und zur Gesellschaft prägen. Eine (in Darmstadt geprägte und gern verwendete) Formel ist auch diejenige, die Technik sei

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